ThüringenForst erntet den Roh-, Bau- und Werkstoff Holz naturnah und nachhaltig. Forst- und Holzwirtschaft wichtige Player beim Klimaschutz

ThüringenForst, mit 200.000 Hektar größter Waldbesitzer im Freistaat, erntet pro Jahr rund 1,2 Millionen Festmeter Holz – naturnah und nachhaltig. Dass dies so ist, gewährleistet das unabhängige und weltweit erfolgreichste Waldzertifizierungssystem PEFC  – 100 % des Waldeigentums bei ThüringenForst unterliegt diesem Qualitätssiegel. Mit einem Anteil von 46 % am Gesamteinschlag findet Fichten-Stammholz vorwiegend als Bauholz Verwendung. Aber auch der Buchen-Stammholzanteil von 8 % ist zunehmend für den  konstruktiven Einsatz gesucht. Die Waldbewirtschaftung wird zur Erfüllung der vielfältigen Ansprüche unterschiedlicher Holzverwender bei ThüringenForst breit aufgestellt.

Dabei wird waldbaulich auch auf die Folgen des Klimawandels reagiert, um mittel- bis langfristig der Holzwirtschaft in Mitteldeutschland die erforderlichen Naturressourcen bereitzustellen. Gerade das „Megathema“ Klimawandel ordnet der Forst- und Holzwirtschaft in jüngsten wissenschaftlichen Untersuchungen eine zentrale Rolle zu. Denn diese leisten gemeinsam  einen substanziellen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen und der Bindung von Kohlenstoff durch vermehrte stoffliche Nutzung von Holz in langlebigen Produkten, aber auch durch die kaskadenartige Folgenutzung von Holz und Holzprodukten.

Deshalb unterstützt ThüringenForst die innovative Holzverwendung, auch und gerade beim Bauen mit Holz. Moderne Holzarchitektur wird damit nicht nur zu einem ästhetischen Erlebnis, sondern punktet auch mit einer klimanachhaltigen Dimension, die über Generationen gewahrt bleibt.