Ante Holz – Bauen, Leben, Wohlfühlen

Der moderne Holzbau hat in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung erlebt. Er gilt heute als das Synonym für energiesparendes, ökologisches und energieeffizientes Bauen und leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. [...]

By | Oktober 17th, 2016|Categories: Förderer|0 Comments

Die steigende Rolle des Laubholzes im konstruktiven Holzbau – Pollmeier GmbH

In Deutschland besteht die heutige Waldgeneration zu 44% aus Laub- und zu 56% aus Nadelbäumen *1). Durch den in den 1980er Jahren begonnen Waldumbau wird der Laubholzanteil deutlich ansteigen. [...]

By | Oktober 17th, 2016|Categories: Förderer|0 Comments

Der Holzhandel als wichtiger Mittler zwischen Industrie und Verbraucher

Der Umsatz des Holzhandels erreichte 2015 gut 10 Mrd. Euro, die Hälfte davon wurde mit dem Umsatz von Holzwerkstoffen und Massivholzsortimenten erzielt. Der Deutsche Holzhandel versorgt seine Kunden mit allen Sortimenten für den Bau und [...]

By | Oktober 17th, 2016|Categories: Förderer|0 Comments

LivingBoard – Optimale Technologie, Verarbeitbarkeit und Ökologie

Bauen mit Holz liegt im Trend der Zeit und gewinnt von Jahr zu Jahr Marktanteile. Nach aktuellen Studien wird der Marktanteil im Segment der Einfamilienhäuser sowie bei Aufstockungen und Sanierungen in den kommenden Jahren deutschlandweit weiter ansteigen. Und diese Entwicklung ist erst am Anfang. Neue Energieeinsparverordnungen, angepasste Landesbauordnungen und vor allem Trends wie „Green Building“ oder „wohngesundes Bauen“ verlangen nach Werkstoffen, die den funktionalen, ökologischen und ökonomischen Anforderungen gerecht werden. Für genau diese Trends im Baubereich präsentiert Pfleiderer mit LivingBoard eine ökologisch vorbildliche, technisch ausgereifte und einzigartige Holzwerkstoffplatte.

Dank seiner formaldehydfreien Verleimung und dem speziellen Holzmix ist LivingBoard besonders für Anwendungen geeignet, wo erhöhte Ansprüche an die Raumluftqualität und damit niedrige VOC Werte gefordert sind.
Durch hohe und isotrope Festigkeitseigenschaften in alle Richtungen ist diese homogene Holzwerkstoffplatte außerdem absolut anwendungssicher und optimal im Verschnitt. Außerdem weist sie durch das feuchtebeständige Leimsystem eine geringere Dickenquellung auf. Und das wiederum verleiht LivingBoard – in Verbindung mit der optimierten Span-Geometrie und einer höheren und gleichmäßigen Rohdichte – eine deutlich bessere Luftschalldämmung und eine niedrigere Abbrand-Rate als Standard-OSB. LivingBoard ist zudem auch mit einer contiprotect Oberfläche, für zusätzlichen Feuchteschutz erhältlich.

ThüringenForst erntet den Roh-, Bau- und Werkstoff Holz naturnah und nachhaltig. Forst- und Holzwirtschaft wichtige Player beim Klimaschutz

ThüringenForst, mit 200.000 Hektar größter Waldbesitzer im Freistaat, erntet pro Jahr rund 1,2 Millionen Festmeter Holz – naturnah und nachhaltig. Dass dies so ist, gewährleistet das unabhängige und weltweit erfolgreichste Waldzertifizierungssystem PEFC  – 100 % des Waldeigentums bei ThüringenForst unterliegt diesem Qualitätssiegel. Mit einem Anteil von 46 % am Gesamteinschlag findet Fichten-Stammholz vorwiegend als Bauholz Verwendung. Aber auch der Buchen-Stammholzanteil von 8 % ist zunehmend für den  konstruktiven Einsatz gesucht. Die Waldbewirtschaftung wird zur Erfüllung der vielfältigen Ansprüche unterschiedlicher Holzverwender bei ThüringenForst breit aufgestellt.

Dabei wird waldbaulich auch auf die Folgen des Klimawandels reagiert, um mittel- bis langfristig der Holzwirtschaft in Mitteldeutschland die erforderlichen Naturressourcen bereitzustellen. Gerade das „Megathema“ Klimawandel ordnet der Forst- und Holzwirtschaft in jüngsten wissenschaftlichen Untersuchungen eine zentrale Rolle zu. Denn diese leisten gemeinsam  einen substanziellen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen und der Bindung von Kohlenstoff durch vermehrte stoffliche Nutzung von Holz in langlebigen Produkten, aber auch durch die kaskadenartige Folgenutzung von Holz und Holzprodukten.

Deshalb unterstützt ThüringenForst die innovative Holzverwendung, auch und gerade beim Bauen mit Holz. Moderne Holzarchitektur wird damit nicht nur zu einem ästhetischen Erlebnis, sondern punktet auch mit einer klimanachhaltigen Dimension, die über Generationen gewahrt bleibt.

Interview mit Dr. Markus Adams, Vorstandsvorsitzender der Klenk Holz AG

Welche besonderen Produkte bzw. Leistungen in Bezug auf den Holzbau bieten Sie an? Vorteile?

Im Projektbau setzen wir die individuellen, gestalterischen Architektenvorgaben im Rahmen einer statischen Planung um und leisten durch die Kombination von Abbund und Nagelbindern einen hohen Vorfertigungsgrad, woraus eine besonders kurze Montagezeit vor Ort resultiert. Einen weiteren Zeitvorteil hat man im Fertigbau natürlich aufgrund standardisierter Prozesse. Außerdem ist das geringere Gewicht von Holzkonstruktionen im Vergleich zu anderen Baustoffen ein entscheidender Vorteil. So sind bspw. Aufstockungen auf vorhandene Bausubstanzen möglich.

Seit wann betreiben Sie ihr Projektgeschäft, in dem Sie komplette Holzbaulösungen von der Planung bis zum Fertigbau übernehmen?

Das Projektgeschäft ist seit über 20 Jahren eine Kernleistung von Klenk Holz in Baruth.

Warum haben Sie sich hierfür entschieden?

Bereits seinerzeit wurde das Potential, das im Holzobjektbau liegt, erkannt und kontinuierlich ausgebaut. Seitdem kommen unsere Kompetenzen vielseitig zum Einsatz: Vom Carport, über Dachstühle, bis hin zu großen Hallen, die sowohl in der Industrie als Lagerhallen, als auch in der Landwirtschaft als Ställe Anwendung finden. Schwerpunkt sind aber Wand- und Dachkonstruktionen für den Ein- und Mehrfamilienhausbau.

Welche Vorteile hat die integrierte Fertigung – von der Sägelinie bis zum fertigen Holzbau?

Die Vorteile liegen in der Kontrolle der gesamten Wertschöpfungskette, was sich in kurzen Reaktionszeiten sowie einer gezielten Versorgung mit Vorprodukten aus der KVH-Produktion wiederspiegelt und Lösungen für komplexe Anforderungen ermöglicht.

Was sind aus Ihrer Sicht aktuell die größten Herausforderungen für den Holzbau?

Die größte Herausforderung besteht darin, Architekten und Planer für den Holzbau zu begeistern und von seinen Vorteilen zu überzeugen. Vielfach bleiben die Potentiale des Holzwerkstoffs ungenutzt und der Holzobjektbau kommt nicht zur Anwendung, obwohl die Vorteile auf der Hand liegen…

Welche Lösungsmöglichkeiten sehen Sie für diese Probleme?

Die Lösung liegt in der engen Zusammenarbeit mit den Architekten, um ihnen Lösungsansätze für Problemstellungen anzubieten und sie bei der Umsetzung zu unterstützen. Oft führt eine individuelle Kombination unterschiedlicher Tragwerkselemente schnell zum gewünschten Ergebnis. Hierbei ist Klenk Holz in der Lage, durch das über Jahre gewonnene Knowhow, Unterstützung zu bieten. Wichtig dafür ist die frühzeitige Zusammenarbeit, um rechtzeitig die Weichen hin zu einer effizienten Tragwerkslösung, stellen zu können.

Welche Rolle spielt der Aspekt Nachhaltigkeit für Sie?

Unser umfassendes Engagement für den Wald hat Tradition. Ebenso der sorgsame Umgang mit dem Rohstoff Holz, den wir seit Jahrzehnten zu 100% verwerten: Aus Hackschnitzeln wird Zellstoff und Papier,  aus Sägemehl werden Plattenwerkstoffe und aus Hobelspänen werden Pressholzpaletten. Auch die Rinde findet in unseren unternehmenseigenen Heizzentralen, zum Teil mit Kraft-Wärme-Kopplung, Verwendung als Energieträger. Restlos und umweltfreundlich.

Welchen spielt er für Ihre Kunden?

Holz und Holzprodukte können viele Baustoffe ersetzen, die eine ungünstige CO2- und Energiebilanz haben. Das ist heutzutage wichtig, natürlich auch unseren Kunden. Denn neben wachsenden Anforderungen an Design und Funktionalität stehen nachhaltige Lösungen im Fokus vieler Bauherren/Bauprojekte.

Warum unterstützen Sie die Ausstellung Bauen mit Holz – Wege in die Zukunft?

Wir sind überzeugt, dass Holz als nachwachsender Rohstoff, in Zukunft weiter an Bedeutung zunehmen wird. Holzprodukte sind außerdem wichtige Kohlenstoffspeicher. Sie senken über den Zeitraum ihrer Nutzung hinweg den CO2-Gehalt in der Atmosphäre.

Darum freuen wir uns dieses Projekt zu unterstützen und den traditionellen und zugleich hochaktuellen Baustoff Holz stärker ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit zu rücken.  

Wald und Holz NRW: Multitalent Wald

Für die meisten Menschen  im bevölkerungsreichsten Bundesland sind unsere Wälder unverzichtbar. Sie sind Orte der Erholung, des Naturerlebens, der Ruhe und Besinnung. Der Wald ist Lebensraum gefährdeter Tier- und Pflanzenarten und  wertvolles Natur- und Kulturerbe. Nordrhein-Westfalen ist nicht nur Industrieland, sondern auch Waldland. 27 Prozent der Landesfläche sind bewaldet. Und nach den Ergebnissen der Landeswaldinventur nimmt die Waldfläche kontinuierlich zu. Wald ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor in Nordrhein-Westfalen. Der nachwachsende Rohstoff Holz ist die Basis für eine der größten Wirtschaftsbranchen im Land.

Über alle Stufen der Wertschöpfungskette Holz erwirtschaften  163.000 sozialversicherungspflichtig  Beschäftigte im Cluster Wald und Holz NRW einen jährlichen Umsatz von rd. 40 Mrd. Euro. Gleichzeitig leisten die Wälder und die Nutzung des nachwachsenden Rohstoffes Holz einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. So beträgt die Klimaschutzleistung des Gesamtsystems „Wald-Holz“ in Nordrhein-Westfalen etwa 18 bis 21 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Aufgabe von Wald und Holz NRW ist es, die vielfältigen Funktionen des Multitalentes Wald zu sichern und weiter auszubauen.